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News Herren

SV Eggenthal triumphiert beim Isnyer AH-Turnier

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Der große Adolf-Wälder-Pokal des Isnyer AH-Turniers geht in diesem Jahr ins Ostallgäu: In einem spannenden Finale setzte sich der SV Eggenthal am Samstagabend gegen Mickey Mouse Split mit 3:2 durch. Die Zuschauer bekamen bei der Traditionsveranstaltung zwei Tage lang attraktiven Sport mit internationalem Flair geboten.

Nach zwei spannenden Fußballtagen voller schöner Kombinationen und fairem Kampf hatten sich unter 22 Mannschaften die zwei besten durchgesetzt. Bevor die Eggenthaler auf die Siegerstraße einbogen, mussten sie im Endspiel gleich ein Gegentor hinnehmen. Mickey Mouse Split ging in der zweiten Minute in Führung. Doch auch danach blieben beide Mannschaften sehr diszipliniert, verließen sich auf ihre technischen Fähigkeiten und ihre Treffsicherheit. Letztere stellten die Eggenthaler in den folgenden Minuten eindrucksvoll unter Beweis. Gleich drei Mal waren sie gegen die gut organisierten Kroaten erfolgreich. Split kam nur noch zum 2:3-Anschlusstreffer. Am Ende siegten die Ostallgäuer aus Eggenthal verdient. Der Beifall von den Rängen für die spielerisch sehr ansehnliche Leistung beider Finalteams war entsprechend.

Auch zuvor war schon vielfach guter Fußball geboten worden. Insgesamt 22 Mannschaften spielten zunächst in vier Gruppen am Freitagabend und Samstagvormittag um die Qualifikation für die Zwischenrunde. Express Budapest, Wacker Biberach sowie der gastgebende FC Isny brachte jeweils zwei Teams eine Runde weiter, dazu der SV Maierhöfen, Mickey Mouse Split, der FV Bad Urach, der SV Eggenthal, Türksport Kempten und TUS Immenstaad. Die jeweils besten zwei der vier Dreiergruppen erreichten das Viertelfinale. Besonders prestigeträchtig war dabei das Aufeinandertreffen von Isny I und Isny II, das mit einem gerechten 1:1 endete. Für die erste Mannschaft reichte das fürs Weiterkommen in Gruppe 2.

Im Viertelfinale setzten sich Türksport Kempten (3:1 gegen den FC Isny I), der SV Eggenthal (3:1 gegen Express Budapest I), Mickey Mouse Split (3:0 gegen Express Budapest II) und Wacker Biberach II (3:2 n. E. gegen den SV Maierhöfen) durch. Aus den spannenden Halbfinals gingen Eggenthal (2:1 gegen Türksport Kempten) und Split (5:4 n. E. gegen Biberach) hervor. Nachdem Biberach sich mit einem 3:1 gegen Kempten den dritten Platz erkämpfte, stand das große Finale an – mit dem besseren Ende für Eggenthal.

An den beiden Turniertagen waren zahlreiche Helfer im Einsatz, die dieses Traditionsveranstaltung erst ermöglichten. Bei der Siegerehrung zeigte sich Mario Halwachs sehr zufrieden mit dem Verlauf. Sein Dank galt allen, die zum Gelingen des Turniers beigetragen hatten, ganz besonders dem Organisatorenteam um Marco Herrmann, der einen großen Extra-Applaus bekam. Ebenfalls lobend erwähnte Halwachs auch die Schiedsrichter um den jungen Referee Pascal Piersciecki, die die ganz überwiegend fairen Partien souverän leiteten. Ein Highlight war anschließend ein leckeres Spanferkelessen und DJ-Musik im Badstüble.

Gauchos gewinnen erneut das Hobby Turnier

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Fünfter Triumph der Gauchos beim Isnyer Hobbyturnier

Am Wochenende des 04. bis 06. Januars fand in der Rotmoossporthalle das prestigeträchtige Isnyer Hobbyturnier statt und lockte trotz wildem Schneetreiben zahlreiche Zuschauer an. Insgesamt 27 Mannschaften eiferten um den Einzug ins Finale, darunter einige altbekannte Teams, aber auch zahlreiche neugegründete Mannschaften. Der Veranstalterverein FC Isny legte höchsten Wert auf Spaß und Fairplay, weswegen eine gewisse regionale Verbundenheit zur Stadt Isny erneut eine der Teilnahmebedingungen für jedes Team darstellte. Das „Team Syrien“ und die „Black Stars“, bestehend aus internationalen Fußballfreunden, sind sinnbildlich für die bunte Zusammenstellung der unterschiedlichsten Mannschaften bei diesem Turnier. Als beste Firmenmannschaft des Turniers wurde die „Näherei Tarhan“ ausgezeichnet, welche sich in einer kämpferisch hitzigen Partie letztendlich in der Verlängerung des Viertelfinales gegen die „Eisenfuß & Friends“ mit 2:3 geschlagen geben musste. In den weiteren Viertelfinals setzte sich der Favorit „Kicker Con Carne“, welche mittlerweile zu den Oldies des Turniers zählen, nur mit Mühe und nach Verlängerung gegen die leidenschaftlich kämpfende Mannschaft „Randy’s Eleven“ durch. Erneut in die Endrunde schaffte es auch die Stimmungstruppe „Rotmoosteufel“, scheiterte schlussendlich aber an den spielerisch überlegenen „Cordula Grün Gelb Rot“ aus Eglofs und Beuren. Im letzten Viertelfinale standen sich die technisch wohl stärkste Mannschaft „Team Sport Haschko“ und die mannschaftlich geschlossenen Vorjahressieger „Gauchos“ gegenüber. Letztendlich zogen jedoch die „Gauchos“ durch eine erfolgreich abgeschlossene Einzelaktion als Sieger ins Halbfinale ein. Dort trafen sie auf „Cordula Grün Gelb Rot“ und drehten einen Rückstand in eine 2:1 Führung, die sie über die Zeit retten konnten. Im zweiten Halbfinale besiegten die „Kicker Con Carne“ in einer fairen Partie die „Eisenfuß & Friends“ mit 2:1 und sorgten so für ein langersehntes Wiedertreffen zweier alter Rivalen im Finale. Das Finale war zunächst stark taktisch geprägt, da keines der beiden Teams einen folgeschweren Fehler begehen wollte. Zunächst dominierten die erfahreneren „Kicker Con Carne“ das Spiel, jedoch fanden die „Gauchos“ immer besser ins Spiel und Torhüter Michi Schmähl, der auch als bester Torwart des Turniers ausgezeichnet wurde, parierte zwei Mal stark. Gut drei Minuten vor Schluss tankte sich Marc Ludwig, welcher gleichzeitig zum besten Spieler des Turniers gekürt wurde, gegen drei Gegenspieler durch und versenkte mit einem strammen Schuss den Ball im rechten unteren Eck zur 1:0 Führung. Anschließend stürmten die „Kicker Con Carne“ auf das Tor der „Gauchos“ und versuchten die drohende Niederlage abzuwenden. Letzen Endes gelang dies trotz brenzliger Situationen rund um den Strafraum nicht mehr und die „Gauchos“ holten sich ihren fünften Triumph in den Vergangenen acht Jahren. Erwähnenswert war auch der tadellose Einsatz der vielen ehrenamtlichen Helfern bei der Unterstützung des Kiosks, der Organisation und der Regie, ohne den solche Turniere nicht durchführbar wären.

Platzierungen:

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2. Kicker con Carne

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3. Cordula Rot Gelb Grün

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4. Eisenfuß & Friends

5. Näherei Tarhan
6. Team Sport Haschko
7. Randy´s Eleven
8. Rotmoosteufel

Spendenaktion 2018

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Als Vorjahressieger mussten die Gauchos wieder etwas für den Guten Zweck machen.
Zusammen mit dem FC Isny e.V. sind bei einer Versteigerung von Paketen, auf die blind geboten wurde, ein Betrag von 2.800 € zusammen gekommen.
Dieser wurde gesplittet in 2.000 € für Sternenhimmel e.V. und 800 € für die Jugendabteilung des FC Isny. Hierfür möchten wir uns nochmal für den tollen Einsatz bedanken.

 

2018/2019 Spieltag 18

FC Isny – TSV Meckenbeuren 3:2 (2:0)

Sonntag, 02.12.2018, 14:00 Uhr, Kunstrasenplatz Isny

Der FC Isny kann doch noch Siegen

Der FC Isny empfing die Gäste aus Meckenbeuren an einem verregneten Sonntagmittag zum letzten Heimspiel des Jahres. Fulminant startete die Isnyer Mannschaft in die Partie und ging bereits in der vierten Minute durch einen schöne herausgespielten Treffer von Robert Magos mit 1:0 in Führung, nachdem Maximilian Petzel zunächst von Egzon Kabashi im 16er angespielt wurde und auf den heranpirschenden Robert Magos ablegte. Die Ablage nutzte Magos eiskalt und versenkte das Leder aus 16 Meter mit einem strammen Schuss im rechten unteren Eck – keine Abwehrchance für den gegnerischen Torspieler.

Die Isnyer waren durch die frühe Führung sichtlich erleichtert und dominierten fortan das Spiel durch einen ruhigen Spielaufbau aus der eigenen Hälfte heraus. Die schnellen Außenspieler des Gegners hatte man zu diesem Zeitpunkt gut im Griff und so versprühte man selbst im Spiel nach vorne ein ums andere Mal Gefahr vor dem gegenerischen Gehäuse. Matthias Gorgol der sich nach starken Leistungen in der zweiten Mannschaft für die Startelf empfohl, hatte die zwischenzeitliche 2:0 Führung auf dem Fuß als er stark nachsetzte und über den linken Flügel eine Unachtsamkeit der Meckenbeurener Verteidigung beinahe bestrafte – doch sein Schuss ging knapp am rechten Pfosten vorbei. Wenig später setzte sich Gorgol erneut über außen durch, dribbelte in den 16er aber versäumte das richtigen Timing für den Abschluss. 

Zwischenzeitlich kam es in der 35. Minute zu einer unschönen Szene als Egzon Kabashi auf Höhe der Mittellinie rüde gefoult wurde und der gegnerische Spieler folgerichtig die Rote Karte sah. Anschließend zog die Isnyer Mannschaft das Spiel vermehrt in die Breite und nutzte die Überzahl aus. Quasi mit dem Halbzeitpfiff erzielte Maximilian Petzel das 2:0, nachdem er den gegnerischen Torspieler anlief und diesen derart unter Druck setzte, dass dessen Klärungsversuch der Isnyer Stürmer abblocken konnte und der Ball seinen Weg ins Tor fand.  

Nach dem Seitenwechsel sah man dann viel zu hektisch agierende Isnyer, die verzweifelt versuchten dem Spiel etwas Ruhe zu verleihen. In der 56. Minute kam es dann zu einem Schockmoment für die Isnyer Mannschaft, als der Schiedsrichter nach Foulspiel durch Nils Bühler auf den Punkt zeigte. Völlig aufgelöst und von Unverständnis geprägt teilte Nils Bühler, in seiner gewohnt ruhigen Ausdrucksweise, dem Schiedsrichter mit, dass es nicht zwingend hätte Elfmeter geben müssen. 

Der Gast aus Meckenbeuren nutzte die Einladung der Isnyer und erzielte den Anschlusstreffer. Quasi mit der ersten Balleroberung nach dem Anspiel kam ein langer Ball der Meckenbeurer Richtung Isnyer Hintermannschaft, bei dem Björn Ludwig Schwierigkeiten hatte den Ball entsprechend zu klären und der gegnerische Patrick Müller ihm mit Ball enteilte. Leider kam es durch diese Aktion postwendend zum Ausgleich für Meckenbeuren, als Müller auf Bochno ablegte und dieser vollstreckte. Die engagierte Leistung aus der ersten Hälfte sowie die zwei Tore-Führung waren damit egalisiert.

Nun war es ein Spiel auf Augenhöhe mit Chancen auf beiden Seiten. Immer wieder konterten die Gäste gefährlich über außen, wohingegen der Isnyer Trainer Simon Stiller auf volle Offensive setzte und auf eine Dreierkette umstellte. Ein gefährlicher Freistoß aus 20 Metern von Magos wurde vom Torhüter des Gegners stark zur Ecke pariert. Immer wieder setzte man den Gegner mit Standardsituation und Flanken von Kabahsi über die rechte Seite unter Druck. In der 91. Minute fiel tatsächlich das spielentscheidende 3:2 als Kabashi mit einer schwungvollen Flanke von rechts den heranrauschenden Said Tarhan als dankbaren Abnehmer fand – sein Kopfball war für den gegnerischen Torhüter nicht mehr zu parieren. Die Freud auf Seiten der Isnyer kannte kein Halten mehr und der erste Heimsieg war perfekt 

Besondere Vorkommnisse: Rote Karte Alessandro Tschirdewahn (35.)

Tore: 1:0 Robert Magos (4.), 2:0 Maximilian Petzel (44.), 2:1 Roth Foulelfmeter (56.), 2:2 Bochno (57.), 3:2 Said Tarhan (90+1)

Aufstellung: Jochen Klotz, Maximillian Petzel, Björn Ludwig, Tobias Baumann, Egzon Kabashi, Adrian Bodenmüller, Artan Gela (46. Said Tarhan), Robert Magos, Nico Schüle (66. Liron Zeqaj), Nils Bühler (72. Demian Nagler), Matthias Gorgol 

Trainer: Simon Stiller, Schiedsrichter: Fabian Rukavina

News Verein

FC Isny Jugendabteilung veranstaltet einen Trainerlehrgang

Am vergangenen Wochenende veranstaltete die Jugendabteilung des  FC Isny eine Trainerfortbildung zum BRAINKINETIK®-Soccer-Instructor. Insgesamt 10 Teilnehmer, darunter auch drei Teilnehmer von anderen Vereinen bzw. Einrichtungen, wurden von den beiden BRAINKINETIK®-Trainer Oliver Rehbach und Manuel Bierig über die Grundlagen der BRAINKINETIK®-Philosophie informiert und an den zwei Seminartagen in der Rainturnhalle mit vielen Praxisübungen für ihre eigene Umsetzung unterrichtet.

Hinter BRAINKINETIK® verbirgt sich eine spezielle Trainingsform, die zum Ziel hat, die verschiedenen Gehirnregionen besser miteinander zu vernetzen. Dadurch verbessern sich mittel- bis langfristig die körperliche Leistungs- und Wahrnehmungsfähigkeit. Zudem reduziert diese Trainingsform das individuelle Stressempfinden und die Ermüdungswiderstandsfähigkeit wird nachhaltig gesteigert. Dies hat nicht nur Auswirkungen in sportlichen Bereichen, sondern führt auch im Alltag und im Berufs- bzw. Schulleben zu spürbaren positiven Veränderungen. Oder wie es Oliver Rehbach gerne formuliert: „Wenn sich eine Übung komisch anfühlt, dann freut Euch. Denn dann passiert was in unseren Gehirnen.“

Klaus Bühler, Jugendleiter des FC Isny, hatte Oliver Rehbach, der zugleich auch Chef-Ausbilder von BRAINKINETIK® ist, nach Isny eingeladen, nachdem er zusammen mit dem inzwischen ausgebildeten BRAINKINETIK®-Trainer Thomas Budde im letzten Jahr die Soccer-Instructor-Ausbildung im Trainingszentrum der TSG Hoffenheim besucht hatte. „Wenn Ihr viele der euch heute gestellten Aufgaben nicht oder nur schwer bewältigen könnt, dann bietet das Seminar einen spürbaren Mehrwert. Es gilt, neue Herausforderungen unter körperlicher Aktivität anzugehen und unser Gehirn so zu trainieren, dass es sich auf Neues schneller einstellen kann“, so der Jugendleiter und Bambinitrainer über die Zielsetzung für die Teilnehmer.

Über die zwei Tage stießen die Teilnehmer immer wieder an ihre Grenzen, auch wenn die Aufgaben im ersten Moment sehr einfach aussahen. Mehrere Grundübungen und eine nahezu unerschöpfliche Fülle an aufbauenden Variationen bieten auch langfristig viel Abwechslung im BRAINKINETIK®-Training. 

Durch die rege Teilnahme Isnyer Jugendtrainer hat der FC Isny nun durchgängig von den Bambinis bis zu den C-Junioren jeweils mindestens einen BRAINKINETIK®-Soccer-Instructor in seinen Mannschaften. Dadurch kann die BRAINKINETIK®-Philosophie als festen Bestandteil in den Jugendtrainings des FC Isny integriert werden.

Die mit hohem Spaß- und Motivationsfaktor ausgestattete Trainerausbildung ging nach ebenso viel schweißtreibender Arbeit und vielen Haha-Effekten am Sonntagabend zu Ende und alle Teilnehmer bescheinigten dem Lehrgang eine hohe Professionalität und einen absoluten Mehrwert für sich selbst und ihre Trainertätigkeit. 

Nähere Informationen gibt es auf der Seite des FC Isny oder unter www.brainkinetik.de

FC Isny stellt sich neu auf

Zeitenwende beim FC Isny: Bei der Generalversammlung hat sich ein fast komplett neuer Vorstand präsentiert. Einstimmig wurden Stefan Huber zum neuen Vorsitzenden und Adrian Bodenmüller sowie Kai Ludwig zu seinen Stellvertretern gewählt. Mit stehendem Applaus wurde der bisherige Vorstand um Konrad Schüle verabschiedet.

Bei seinem Rückblick auf sechseinhalb Jahre als Vorsitzender des FC Isny war Konrad Schüle im „Badstüble“ noch einmal ganz der Alte. Impulsiv, ehrlich, kritisch – all das hatte ihn in seinen Jahren an der Spitze des Vereins ausgezeichnet. Von sportlichen Höhen und Tiefen wusste er zu berichten, vom Alltag eines Vereinsvorsitzenden, der ihn auch mal in Gerichtssäle geführt habe. Von Kameradschaft, von gemeinsamer Freude – davon hatte auch schon der Ehrenvorsitzende Gebhard Mayer in seinen Eingangsworten gesprochen.

Dann aber war die Zeit für Schüle gekommen, sich vom Posten in vorderster Reihe zu verabschieden. Er tat es mit einer langen Wunschliste, die er Bürgermeister Rainer Magenreuter mit fordernden Worten überreichte: Unter anderem standen ein neuer Stadionname, eine Überdachung für die Tribüne und Rasensprenger drauf. Magenreuter sicherte dem FC Isny zwar nicht zu, die Wunschliste unmittelbar zu erfüllen. Aber: „Wir im Rathaus haben immer ein offenes Ohr.“

Mit dem wortgewaltigen Vorsitzenden dankten auch sein Stellvertreter Marc Zehrlaut und Wolfgang Richard ab, dem Schüle besonders dankte. „Ohne dich hätte ich es nicht geschafft“, erinnerte Schüle an den Moment, als er auf Richard mit der Bitte zukam, sich vielleicht um den Kiosk im Stadion kümmern zu können. Daraus wurde weit mehr, in der Regel habe er 20 Stunden pro Woche in den Verein investiert, sagte Richard, der sich besonders als Geschäftsführer hervortat, aber mit der Bezeichnung „Mann für alles“ sicher am besten beschrieben ist. Zehrlaut übernahm in den vergangenen zwei Jahren ähnlich viele Aufgaben. Alle drei wollen nun kürzer treten. Deshalb war ein völliger Neuanfang an der Spitze des FC Isny nötig.

Klassenerhalt und gute Jugendarbeit

Diesen sollen junge Isnyer schaffen, die größtenteils selbst noch aktive Spieler sind: Stefan Huber übernimmt den Vorsitz, bisher hat er vor allem im Ausschuss gewirkt. Was auf ihn zukommt, verdeutlichte der Ehrenvorsitzende Mayer: „Er übernimmt die Gesamtverantwortung für den Verein.“ Alle sollten sich dazu aufgefordert fühlen, den neuen Vorstand dabei nach Kräften zu unterstützen. Seinem Dank an den bisherigen Vorstand schloss Huber seine Erwartungshaltung für die kommenden Jahre an: kurzfristig der Klassenerhalt der ersten Mannschaft, langfristig gute Jugendarbeit. Huber zur Seite stehen Adrian Bodenmüller und Kai Ludwig als Stellvertreter, Max Matteossus übernimmt den Geschäftsbereich Finanzen, einzig Klaus Bühler bleibt – er ist als Jugendleiter schon länger dabei. Was er von der neuen Konstellation hält, machte Mayer in seinem Schlusswort deutlich: „Wir haben einen jungen Vorstand, eine junge Mannschaft und einen guten Trainer – da sind wir weiter als der DFB.“ Die Lacher waren dem Ehrenvorsitzenden gewiss.

Dass der Weg für den abstiegsgefährdeten FC Isny trotzdem beschwerlich werden könnte, wurde allen spätestens am Sonntagnachmittag bewusst. Da ging nämlich das Derby beim SV Beuren sang- und klanglos mit 0:3 verloren.

Der neue Vorstand des FC Isny (von links): Kai Ludwig, Klaus Bühler, Stefan Huber und Adrian Bodenmüller. (Foto: Michael Panzram)

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