FC Lindenberg – FC Isny 1:2 (0:2)

Sonntag, 04.10.2020, 15:00 Uhr, Kunstrasen Lindenberg

FC Isny gewinnt nach Trainerwechsel 2:1 gegen Lindenberg

Nachdem der FC Isny sich unter der Woche von Trainer Simon Stiller getrennt hatte, stand nun Tommy Gace am Wochenende beim Spiel gegen den FC Lindenberg an der Seitenlinie.

Durch die kurze Vorbereitungszeit konnte natürlich nicht an allen Schrauben gedreht werden, die ein wenig locker saßen. Deshalb lag der Fokus im Spiel auf einer gesicherten Defensive und unbändigen Willen. Aufstellungstechnisch änderte sich nicht sehr viel im Vergleich zur Niederlage gegen Röthenbach. So wurden nur Luca Locher, Robert Magos, Fabi Rau und Emre Alagöz durch Matthias Gorgol, Domi Pfanz, Marc Ludwig und Jonas Schmuck ersetzt. 

Vom Anpfiff ab war Feuer zu spüren und man motivierte sich gegenseitig. So konnte bereits nach 3 Minuten das 1: 0 durch Ardit erzielt werden. Nach erfolgreichem Ballgewinn im Mittelfeld gelangte der Ball durch 3 schnelle Kontakte zu Jonas Schmuck auf die Außenbahn. Dieser legte den Ball quer auf Ardit, der einen Gegenspieler austanzte als wäre er Ronaldinho persönlich, und versenkte ihn dann gekonnt im kurzen Eck. 

Danach tasteten sich beide Mannschaften ab. Die Defensive des FC I kam nur gelegentlich durch lange Bälle in Bedrängnis, aber selbst daraus entwickelte sich nichts ernst zunehmendes. In der 30 Minute musste Torwart Sasha verletzungsbedingt den Platz verlassen und wurde durch Maxi Petzel ersetzt. Dieser konnte gleich eine 1:1 Situation souverän klären, blieb ansonsten aber kaum gefordert. 

Kurz vor der Halbzeit eroberte Matze Gorgol auf der linken Außenbahn den Ball, setzte sich gegen seinen Gegenspieler durch und brachte eine Flanke perfekt in die Mitte. Dort lief Ardit perfekt ein und netzte aus kurzer Distanz wieder ein zum Halbzeitstand. 

In der zweiten Halbzeit verlor der FC I ein wenig die Kontrolle in der Offensive. Defensiv stand man weiterhin gut, obwohl der FC Lindenberg nun besser ins Spiel kam. Gute Chancen konnte sich der Gegner aber weiterhin nicht erspielen. Lediglich nach einem individuellen Abwehrschnitzer konnte der FC L auf 1:2 verkürzen.

Offensiv fehlten nun die letzte Konzentration und Durchschlagskraft. Hier gilt es in den kommenden Wochen anzusetzen. 

Durch den engen Spielstand kamen für den FC in der Nachspielzeit leider noch zwei gelb-rote Karten hinzu, die sich aus Fouls entwickelten.

Tore: 0:1, 0:2 Ardit Mjekici (03., 45.), 1:2 Maximilian Orgis (59.)

Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rot Hammer (77.), Gelb-Rot Bajrami (93,), Gelb-Rot Pfanz (95.)

Aufstellung: Sascha Parmakovic (30. Maximilian Petzel) – Serhat Akkas, Adrian Bodenmüller, Dominik Pfanz, Matthias Gorgol (45. Jan Raab), David Berg, Stefan Huber (78. Fabian Rau), Marc Ludwig, Jonas Schmuck (62. Fatjon Bajrami), Said Tarhan, Ardit Mjekici

FC Isny – TSV Röthenbach 2:3 (1:1)

Sonntag, 25.09.2020, 15:00 Uhr, Adolf-Wälder-Stadion

Schmerzhafte Niederlage im Kampf um die vorderen Ränge

Am vergangenen Sonntag, den 25.09. traf der FC zu Hause auf den TSV Röthenbach und wollte wie die Woche zuvor wichtige drei Punkte auf heimischen Rasen einfahren.

Die ersten gut zwanzig Minuten waren hart umkämpft auf beiden Seiten, doch der FC Isny hielt zunächst gut gegen die physisch ausgelegte Mannschaft der Gäste dagegen. Jedoch geriet man dann nach einem langen Einwurf der nicht entschlossen genug verteidigt wurde durch einen verwerteten Abpraller mit 0:1 in Rückstand. Isny mühte sich besser ins Spiel zu kommen, kreierte in Summe aber zu wenig wirklich gefährliche Chancen in des Gegners Hälfte. Letztlich konnte der Kapitän Robert Magos mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 18 Metern den Ausgleich erzwingen.

Fortan war man besser im Spiel und bei Röthenbach sorgten fehlende Ideen für zunehmende Verunsicherung weswegen der FC Isny mehr Kontrolle erlangte. Chancen nach Hereingabe über die linke Angriffsseite konnten allerdings nicht verwertet werden und man schlug kein Kapital aus der optischen Überlegenheit.

Nach dem Seitenwechsel dann ein anderes Bild, die Isnyer Mannschaft ging beim Spielaufbau des Gegners nicht energisch genug dazwischen und kassierte infolgedessen das 1:2 nachdem man dem Gegner über dessen rechte Angriffsseite zu viel Platz gelassen hatte und den Ball nicht zu klären vermochte. Mit den eingewechselten Raab, Gorgol und zu guter letzt Kabashi erhoffte man sich mehr Offensivdrang, doch das zwischenzeitliche 1:3 nach einem verheerenden Fehler im Spielaufbau ließ nur wenig Hoffnung übrig.

Dennoch kam man noch zu einer sehr guten Chance per Pfostenschuss durch Jan Raab der sich über die rechte Seite sehenswert durchsetzen konnte und nur wenig später war es Robert Magos der einen Foulelfmeter ungewohnt nicht verwerten konnte. Das 2:3 per Lupfer über den Torspieler in der Nachspielzeit durch den eingewechselten Egzon Kabashi reichte am Ende nicht mehr aus um doch noch einen Punkt in Isny zu behalten.

In Summe wirkte die Heimmannschaft an diesem Tag nicht spritzig genug und lethargisch weswegen der Sieg für die kämpferisch starke Mannschaft aus Röthenbach sicherlich nicht unverdient war. 

Tore: 0:1 Tomas Kindya (24.), 1:1 Robert Magos (29.), 1:2 Oliver Knapp (51.), 1:3 Quirin Strahlhuber (78.), 2:3 Egzon Kabashi (93.)

Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rot Alagäz (65.), Magos verschießt FE (85.)

Aufstellung: Sascha Parmakovic – Luca Locher (71. Egzon Kabashi), Serhat Akkas, Adrian Bodenmüller (56. Matthias Gorgol), Robert Magos, David Berg, Fabian Rau, Stefan Huber, Emre Alagöz, Said Tarhan, Ardit Mjekici (62. Jan Raab)

FC Isny – SG FC / ASV Wangen II 4:2 (0:0)

Sonntag, 20.09.2020, 15:00 Uhr, Adolf-Wälder-Stadion

Verdienter Sieg für Isny

Am vergangenen Sonntag traf der FC Isny zuhause auf die SG FC / ASV Wangen II. Die Wangener hatten mit Musa Gaye und Raoul Soares Verstärkung aus dem Verbandsligakader dabei und wollten unbedingt einen Punkt mitnehmen. 

Die Isnyer erwischten den besseren Start und nahmen bereits am Anfang das Heft in die Hand. Wangen versuchte über ihre zwei schnellen Spitzen für Gefahr zu sorgen. Gerade bei Standards wirkten die Isnyer nicht immer sicher. Die Wangener hatten mit ihrer Dreierkette oft Probleme, sobald die Isnyer schnell spielten. So erarbeiteten sich die Isnyer zunehmend mehr Chancen, die beste Gelegenheit hatte Ardit Mjekici, als er vor dem Tor den Querpass nur noch über die Linie drücken musste. Bis zur Halbzeit ließen die Isnyer hinten nichts zu, die großen Chancen blieben aber vorne aus.

Nach dem Seitenwechsel ging es dann schnell. Nach einem langen Ball setzte sich Emre Alagöz gut durch und verwandelte sicher zur 1:0-Führung. Kurz später war Robert Magos im Strafraum nur durch ein Foul zu stoppen, den fälligen Elfmeter verwandelte Jan Raab zur 2:0-Führung. Nach dem heftigen Reklamieren bekam dann auch noch Markus Felkel die Rote Karte und Isny spielte folglich in Überzahl. Trotzdem versuchten die Wangener weiterhin Fussball zu spielen, kamen aber kaum zu Chancen. Isny dagegen ließ die Großchancen im Minutentakt liegen. Erst David Berg sorgte in der 73. Minute eigentlich für die Entscheidung. Nach einem Freistoß an der Mittellinie schlief allerdings die Isnyer Hintermannschaft und so kamen die Wangener zum 1:3-Anschlusstreffer. Der FC verlor nun mehr und mehr die Ordnung und die Abstände im Spiel wurden immer größer. So verkürzte die SG kurz Verschluss mit einem starken Abschluss aus 16 Metern sogar noch auf 3:2. David Berg ließ sich aber nicht lang bitte und erzielte direkt im Anschluss das 4:2.

Die Isnyer gewinnen mehr als verdient. Bei einer besseren Chancenverwertung hätten die Isnyer durchaus höher gewinnen können. Einziger Wermutstropfen bleiben die letzten 20 Minuten, die erneut chaotisch waren aus FC-Sicht und dies trotz Überzahl.

Tore: 1:0 Emre Alagöz (43.), 2:0 Jan Raab (61., FE), 3:0 David Berg (73.), 3:1 Zakariae Habibi (81.), 3:2 Raul da Cunha Soares (89.), 4:2 David Berg (90.)

Besondere Vorkommnisse: Rote Karte Felkel (61.)

Aufstellung: Sascha Parmakovic – Serhat Akkas, Fatjon Bajrami (62. Luca Locher), Robert Magos, David Berg, Fabian Rau (77. Egzon Kabashi), Stefan Huber, Marc Ludwig, Emre Alagöz (70. Matthias Gorgol), Said Tarhan, Ardit Mjekici (56. Jan Raab)

FC Isny – FC Scheidegg 4:2 (1:1)

Sonntag, 13.09.2020, 15:00 Uhr, Adolf-Wälder-Stadion

Wichtiger Heimsieg für den FC Isny im Allgäu-Derby

Am vergangenen Sonntag, den 13.09. traf der FC Isny bei spätsommerlichen 25 Grad zu Hause auf den FC Scheidegg und wollte unbedingt die schwache Mannschaftsleistung aus dem vorigen Spiel gegen Weiler II wiedergutmachen.

Allerdings erwischten die Gäste aus Scheidegg den wesentlich besseren Start und kamen bereits in der ersten Spielminute zu einer großen Torchance, als ein langer Ball aus den hinteren Reihen die Isnyer Mannschaft überraschte und der Außenspieler mustergültig auf den mitlaufenden Stürmer auflegte – dieser aber zum Glück der Isnyer links am Tor vorbei schob. Die Anfangsphase des FC Isny wirkte lethargisch und keineswegs souverän. Die schnellen und technisch starken Offensivspieler fanden zunächst gar nicht statt. Nach einem weiteren Fehler im Spielaufbau wurde die Mannschaft ausgekontert, zunächst wurde ein Schuss der Scheidegger noch vom Isnyer Torhüter pariert, der Ball landete allerdings vor den des Gegners und dieser legte den Ball quer – von dort war es ein leichtes für den Stürmer den Ball im Tor unterzubringen und der FC Isny ging mit 0:1 in Rückstand.

Folglich änderte sich jedoch die Einstellung und man war nun wesentlich präsenter, ideenreicher und zeigte Lust daran guten Fußball zu spielen. Nur kurze Zeit später enteilte Stürmer Dave Berg der gegnerischen Hintermannschaft mit einem gut getimten Lauf und war im Anschluss nur durch ein Foul zu stoppen – der Schiedsrichter entschied zu Gunsten des FC Isny auf Strafstoß, welche Kapitän Robert Magos souverän verwandelte. Fortan drängte man auf den Führungstreffer und konnte die Nervosität aus der Anfangsphase ablegen. Besonders nach Standards wie Eckbällen wirkte die Mannschaft von Scheidegg ungeordnet und so kam es zu mehreren Abschlüssen des Isnyer Teams, weil sie die zweiten Bälle gedankenschneller eroberten. Jedoch blieb Scheidegg mit vielen langen Bällen immer wieder gefährlich für die Isnyer Defensive und es war höchste Achtsamkeit geboten.

Nach dem Seitenwechsel war es zunächst wieder ein ausgeglichenes Spiel mit Fehlern auf beiden Seiten, doch der FC Isny war geduldig und versuchte das Tor mit spielerischen Mitteln zu erzielen. Nach der Einwechslung von Jan Raab und Egzon Kabashi erhielt das Isnyer Offensivspiel zunehmend mehr Impulse und bereits kurz nach dem Doppelwechsel spielte Raab einen halbhohen Ball von rechts auf Kabashi, der ihn mit der Brust kontrollierte und anschließend sehenswert via Volleyschuss im Kreuzeck des Tors vesenkte. Die Isnyer waren sichtlich erleichtert über den ersehnten Führungstreffer und markierten nur eine Minute später das 3:1 als Egzon Kabashi auf Jan Raab ablegte und dieser aus rund 16 Metern ins flache linke Eck traf.

Nun war es ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten, doch Isny erzielte zunächst das 4:1 ehe Scheidegg nochmals auf 4:2 verkürzen konnte. Es wären mit Sicherheit auf beiden Seiten noch mehr Tore möglich gewesen, jedoch ist der Sieg nach einer wesentlichen Leistungssteigerung im Vergleich zum letzten Spiel definitiv verdient für die Isnyer Mannschaft.

Tore: 0:1 Max Häusler (18.), 1:1 Robert Magos (29.), 2:1 Egzon Kabashi (68.), 3:1 Jan Raab (69.), 4:1 Matthias Gorgol (82.), 4:2 Nico Endl (85.)

Aufstellung: Sascha Parmakovic – Serhat Akkas (78. Said Tarhan), Adrian Bodenmüller (67. Fatjon Bajrami), Matthias Gorgol, Robert Magos, David Berg, Fabian Rau (68. Jan Raab), Stefan Huber, Emre Alagöz, Daniel Bixenmann, Ardit Mjekici (60. Egzon Kabashi)


FC Isny II – FC Scheidegg II 1:2 (0:2)

Sonntag, 13.09.2020, 12:45 Uhr, Adolf-Wälder-Stadion

Am ersten Spieltag nach der Coronapause traf der letzjährige Meister, die zweite Mannschaft des FC Isny als Heimmanschaft auf die zweite Mannschaft des FC Scheidegg. Bei bestem Wetter gelang es den Isnyern Spielern gleich zu Beginn der Partie eine Großchance zu kreieren, die aber in Form von Lirim Zequai nicht in ein Tor umgemünzt werden konnte. Deutlich effizienter gelang dies Josip Tomicic einige Minuten später bedauerlicherweise in Form eines Eigentores nach scharfer Hereingabe der Scheidegger. Ein klassischer Fall von "da hat er seine Beine nicht rechtzeitig sortiert bekommen". Auch wenn die Führung durch ein Eigentor zustande kam war sie aufgrund der ausgeglichenen Partie keineswegs unverdient. Im weiteren Verlauf dümpelte die Partie vor sich hin mit Halbchancen auf beiden Seiten. Kurz vor Pausenpfiff gelang dem Fc Scheidegg dann aber noch die 2:0 Führung durch ihr konsequenteres Zweikampfverhalten und einen trockenen Abschluss ins kurze Torwarteck. 

Nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff führte Liron Zequai seinen jüngeren Brüdern und der gesamten Isnyer Mannschaft vor wie man Tore schießt und erzielte den Anschlusstreffer. Es kam in der zweiten Hälfte zu etlichen Großchancen für den Fc Isny, die aber alle teils fahrlässig vergeben wurden. Gegen Ende der Partie standen sich die Isnyer zunehmend selber im Weg, indem sie etliche Nebenschauplätze konstruierten und das fußballerische immer mehr aus den Augen verloren. So gewann Scheidegg die Partie nicht unverdient mit 2:1 und die Isnyer müssen sich im nächsten Spiel deutlich steigern, wenn sie an die Leistungen der letzten Saison anknüpfen wollen

Tore: 0:1 Josip Tomicic (16. ET), 0:2 Ion-Octavian Zaharia (42.), 1:2 Liron Zeqaj (51.)

 

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