FC Isny – SV Weingarten 1:1 (0:0)

Sonntag, 03.03.2019, 15:00 Uhr, Isny

Umkämpfter Punktgewinn gegen den Tabellenführer

Im ersten Punktspiel nach einer durchwachsenen siebenwöchigen Vorbereitung schickte Trainer Simon Stiller eine taktisch veränderte Mannschaft aufs Feld, die gegen den souveränen Tabellenführer aus Weingarten nichts zu verlieren hatte. Die Vorgabe war klar, man wollte es dem Offensivbollwerk des Gegners möglichst schwermachen und der technisch anspruchsvollen Spielart des Gegners mit einer geschlossenen und kompakten Mannschaftsleistung entgegenwirken. Dieses Ziel wurde auch diszipliniert von Beginn an umgesetzt und der FC Isny störte die Gäste bei Ihrem Aufbauspiel und unterband das gefährliche Flügelspiel des Gegners meist sehr effizient. Kapitän Nico Schüle agierte im zentralen Mittelfeld ruhig am Ball und konnte wichtige Zweikämpfe gewinnen, um so den Gegner früh aus der eigenen Hälfte fernzuhalten. In der Offensive konnte die Isnyer Mannschaft durch Robert Magos und den unermüdlichen Tolga Korkmaz vereinzelte Chancen durch Konter herausspielen, die allerdings nicht zur Führung genutzt werden konnten. Mit zunehmendem Spielverlauf wurden die Gäste stärker und drängten die Isnyer vermehrt in die eigene Hälfte zurück, ohne dabei eine wirklich nennenswerte Torchance zu kreieren. Erst als nach leichtsinnigem Fehlpass im Aufbauspiel der gegnerische Stürmer den Abwehrspielern enteilte und Björn Ludwig im letzten Moment dazwischen ging, kam es zu heftigen Protesten auf Seiten der Gäste – doch der geforderte Elfmeterpfiff blieb aus. Isny hätte sich an dieser Stelle vermutlich über ein geahndetes Foulspiel nicht beschweren dürfen. Somit ging man torlos in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel wollte man möglichst lange ohne Gegentor bleiben und gleichzeitig mehr fürs Offensivspiel investieren, jedoch geriet man bereits nach knapp einer Stunde in Rückstand. Eine hereingeschlagene Flanke wurde vom Isnyer Abwehrspieler per Kopf entschärft, wobei dieser unglücklich vom Ellbogen des Gegners im Gesicht getroffen wurde und verletzt am Boden liegen blieb. Die Isnyer Mannschaft wartete vergeblich auf den Pfiff des Schiedsrichters und so nutzte Weingarten durch Muntean die Unachtsamkeit der Isnyer eiskalt aus und erzielte die Führung. Im Anschluss an den Rückstand sah man jedoch eine mutigere Isnyer Mannschaft die sich aufgrund der enormen Laufbereitschaft und Disziplin nun auch spielerisch mit dem Gegner auf Augenhöhe befand. So war es nicht verwunderlich, dass man nun das Spiel mehr und mehr in die gegnerische Hälfte verlagern konnte und stets bemüht war das Spiel offen zu gestalten. Weingarten strahlte in Folge dessen keine Souveränität mehr aus und wurde zu Fehlpässen und Ballverlusten gezwungen. In der 72. Minute setzte Nico Schüle mit einem Zuckerpass per Heber über die Abwehr den Isnyer Flügelspieler Robert Magos in Szene. Dieser legte sich den Ball zunächst einen Tick zu weit auf links vor, versenkte dann aber den Ball aus spitzem Winkel bravourös ins rechte Eck. Der Jubel und die Erleichterung der Isnyer waren deutlich zu spüren. 

Weingarten war von dem Ausgleichstreffer geschockt und fand kein adäquates Mittel mehr um die Isnyer Abwehr in Bredouille zu bringen. Wohingegen die Heimmannschaft durch einen Kopfball von Marc Ludwig nach einem Standard sogar die Chance zum Führungstreffer hatte. Wenig später geriet der Ball aus gut elf Metern vor die Füße vom eingewechselten Jochen Klotz, der seinen Schuss allerdings zu mittig platzierte – so vergab man auch diese Möglichkeit und verpasste nur knapp die große Sensation, den Sieg gegen den Tabellenführer. Insgesamt kann man mit der Punkteteilung zufrieden sein und auf der Mannschaftsleistung aufbauen, um für die anstehenden Partien im Abstiegskampf Selbstvertrauen zu tanken.

Besondere Vorkommnisse: keine

Tore: 0:1 Muntean (58.), 1:1 Magos Robert (72.)

Aufstellung: Felix Notz, Björn Ludwig, Marc Ludwig, Adrian Bodenmüller, Leo Glasl (90. Gorgol Matthias), Tolga Korkmaz (86. Artan Gela), Robert Magos, Stefan Huber, Tobias Baumann, Nico Schüle, Maximilian Böck (46. Klotz Jochen)

Trainer: Simon Stiller, Schiedsrichter: Özer Karslioglu 

DSC 1683

Der große Adolf-Wälder-Pokal des Isnyer AH-Turniers geht in diesem Jahr ins Ostallgäu: In einem spannenden Finale setzte sich der SV Eggenthal am Samstagabend gegen Mickey Mouse Split mit 3:2 durch. Die Zuschauer bekamen bei der Traditionsveranstaltung zwei Tage lang attraktiven Sport mit internationalem Flair geboten.

Nach zwei spannenden Fußballtagen voller schöner Kombinationen und fairem Kampf hatten sich unter 22 Mannschaften die zwei besten durchgesetzt. Bevor die Eggenthaler auf die Siegerstraße einbogen, mussten sie im Endspiel gleich ein Gegentor hinnehmen. Mickey Mouse Split ging in der zweiten Minute in Führung. Doch auch danach blieben beide Mannschaften sehr diszipliniert, verließen sich auf ihre technischen Fähigkeiten und ihre Treffsicherheit. Letztere stellten die Eggenthaler in den folgenden Minuten eindrucksvoll unter Beweis. Gleich drei Mal waren sie gegen die gut organisierten Kroaten erfolgreich. Split kam nur noch zum 2:3-Anschlusstreffer. Am Ende siegten die Ostallgäuer aus Eggenthal verdient. Der Beifall von den Rängen für die spielerisch sehr ansehnliche Leistung beider Finalteams war entsprechend.

Auch zuvor war schon vielfach guter Fußball geboten worden. Insgesamt 22 Mannschaften spielten zunächst in vier Gruppen am Freitagabend und Samstagvormittag um die Qualifikation für die Zwischenrunde. Express Budapest, Wacker Biberach sowie der gastgebende FC Isny brachte jeweils zwei Teams eine Runde weiter, dazu der SV Maierhöfen, Mickey Mouse Split, der FV Bad Urach, der SV Eggenthal, Türksport Kempten und TUS Immenstaad. Die jeweils besten zwei der vier Dreiergruppen erreichten das Viertelfinale. Besonders prestigeträchtig war dabei das Aufeinandertreffen von Isny I und Isny II, das mit einem gerechten 1:1 endete. Für die erste Mannschaft reichte das fürs Weiterkommen in Gruppe 2.

Im Viertelfinale setzten sich Türksport Kempten (3:1 gegen den FC Isny I), der SV Eggenthal (3:1 gegen Express Budapest I), Mickey Mouse Split (3:0 gegen Express Budapest II) und Wacker Biberach II (3:2 n. E. gegen den SV Maierhöfen) durch. Aus den spannenden Halbfinals gingen Eggenthal (2:1 gegen Türksport Kempten) und Split (5:4 n. E. gegen Biberach) hervor. Nachdem Biberach sich mit einem 3:1 gegen Kempten den dritten Platz erkämpfte, stand das große Finale an – mit dem besseren Ende für Eggenthal.

An den beiden Turniertagen waren zahlreiche Helfer im Einsatz, die dieses Traditionsveranstaltung erst ermöglichten. Bei der Siegerehrung zeigte sich Mario Halwachs sehr zufrieden mit dem Verlauf. Sein Dank galt allen, die zum Gelingen des Turniers beigetragen hatten, ganz besonders dem Organisatorenteam um Marco Herrmann, der einen großen Extra-Applaus bekam. Ebenfalls lobend erwähnte Halwachs auch die Schiedsrichter um den jungen Referee Pascal Piersciecki, die die ganz überwiegend fairen Partien souverän leiteten. Ein Highlight war anschließend ein leckeres Spanferkelessen und DJ-Musik im Badstüble.

FC Isny – TSV Meckenbeuren 3:2 (2:0)

Sonntag, 02.12.2018, 14:00 Uhr, Kunstrasenplatz Isny

Der FC Isny kann doch noch Siegen

Der FC Isny empfing die Gäste aus Meckenbeuren an einem verregneten Sonntagmittag zum letzten Heimspiel des Jahres. Fulminant startete die Isnyer Mannschaft in die Partie und ging bereits in der vierten Minute durch einen schöne herausgespielten Treffer von Robert Magos mit 1:0 in Führung, nachdem Maximilian Petzel zunächst von Egzon Kabashi im 16er angespielt wurde und auf den heranpirschenden Robert Magos ablegte. Die Ablage nutzte Magos eiskalt und versenkte das Leder aus 16 Meter mit einem strammen Schuss im rechten unteren Eck – keine Abwehrchance für den gegnerischen Torspieler.

Die Isnyer waren durch die frühe Führung sichtlich erleichtert und dominierten fortan das Spiel durch einen ruhigen Spielaufbau aus der eigenen Hälfte heraus. Die schnellen Außenspieler des Gegners hatte man zu diesem Zeitpunkt gut im Griff und so versprühte man selbst im Spiel nach vorne ein ums andere Mal Gefahr vor dem gegenerischen Gehäuse. Matthias Gorgol der sich nach starken Leistungen in der zweiten Mannschaft für die Startelf empfohl, hatte die zwischenzeitliche 2:0 Führung auf dem Fuß als er stark nachsetzte und über den linken Flügel eine Unachtsamkeit der Meckenbeurener Verteidigung beinahe bestrafte – doch sein Schuss ging knapp am rechten Pfosten vorbei. Wenig später setzte sich Gorgol erneut über außen durch, dribbelte in den 16er aber versäumte das richtigen Timing für den Abschluss. 

Zwischenzeitlich kam es in der 35. Minute zu einer unschönen Szene als Egzon Kabashi auf Höhe der Mittellinie rüde gefoult wurde und der gegnerische Spieler folgerichtig die Rote Karte sah. Anschließend zog die Isnyer Mannschaft das Spiel vermehrt in die Breite und nutzte die Überzahl aus. Quasi mit dem Halbzeitpfiff erzielte Maximilian Petzel das 2:0, nachdem er den gegnerischen Torspieler anlief und diesen derart unter Druck setzte, dass dessen Klärungsversuch der Isnyer Stürmer abblocken konnte und der Ball seinen Weg ins Tor fand.  

Nach dem Seitenwechsel sah man dann viel zu hektisch agierende Isnyer, die verzweifelt versuchten dem Spiel etwas Ruhe zu verleihen. In der 56. Minute kam es dann zu einem Schockmoment für die Isnyer Mannschaft, als der Schiedsrichter nach Foulspiel durch Nils Bühler auf den Punkt zeigte. Völlig aufgelöst und von Unverständnis geprägt teilte Nils Bühler, in seiner gewohnt ruhigen Ausdrucksweise, dem Schiedsrichter mit, dass es nicht zwingend hätte Elfmeter geben müssen. 

Der Gast aus Meckenbeuren nutzte die Einladung der Isnyer und erzielte den Anschlusstreffer. Quasi mit der ersten Balleroberung nach dem Anspiel kam ein langer Ball der Meckenbeurer Richtung Isnyer Hintermannschaft, bei dem Björn Ludwig Schwierigkeiten hatte den Ball entsprechend zu klären und der gegnerische Patrick Müller ihm mit Ball enteilte. Leider kam es durch diese Aktion postwendend zum Ausgleich für Meckenbeuren, als Müller auf Bochno ablegte und dieser vollstreckte. Die engagierte Leistung aus der ersten Hälfte sowie die zwei Tore-Führung waren damit egalisiert.

Nun war es ein Spiel auf Augenhöhe mit Chancen auf beiden Seiten. Immer wieder konterten die Gäste gefährlich über außen, wohingegen der Isnyer Trainer Simon Stiller auf volle Offensive setzte und auf eine Dreierkette umstellte. Ein gefährlicher Freistoß aus 20 Metern von Magos wurde vom Torhüter des Gegners stark zur Ecke pariert. Immer wieder setzte man den Gegner mit Standardsituation und Flanken von Kabahsi über die rechte Seite unter Druck. In der 91. Minute fiel tatsächlich das spielentscheidende 3:2 als Kabashi mit einer schwungvollen Flanke von rechts den heranrauschenden Said Tarhan als dankbaren Abnehmer fand – sein Kopfball war für den gegnerischen Torhüter nicht mehr zu parieren. Die Freud auf Seiten der Isnyer kannte kein Halten mehr und der erste Heimsieg war perfekt 

Besondere Vorkommnisse: Rote Karte Alessandro Tschirdewahn (35.)

Tore: 1:0 Robert Magos (4.), 2:0 Maximilian Petzel (44.), 2:1 Roth Foulelfmeter (56.), 2:2 Bochno (57.), 3:2 Said Tarhan (90+1)

Aufstellung: Jochen Klotz, Maximillian Petzel, Björn Ludwig, Tobias Baumann, Egzon Kabashi, Adrian Bodenmüller, Artan Gela (46. Said Tarhan), Robert Magos, Nico Schüle (66. Liron Zeqaj), Nils Bühler (72. Demian Nagler), Matthias Gorgol 

Trainer: Simon Stiller, Schiedsrichter: Fabian Rukavina

FC Isny – SG Argental 1:3 (0:1)

Sonntag, 25.11.2018, 14:30 Uhr, Kunstrasenplatz Isny

Isny wartet weiterhin auf den ersten Heimsieg

Der FC Isny empfing die SG Argental im vorletzten Heimspiel des Jahres und wollte endlich zu Hause dreifach Punkten. Eine läuferisch engagierte Isnyer Mannschaft fand in der ersten Hälfte allerdings nur selten eine spielerische Lösung gegen gut gestaffelte Argentaler. Die Ausfälle der vielen Offensivspielern konnte der FC Isny an diesem Tag nicht kompensieren, so sahen die Zuschauer in der ersten Hälfte ein zerfahrenes Spiel, mit zu vielen Ungenauigkeiten auf Seiten der Isnyer. Schließlich waren es die Gäste aus Argental, die nach einer kurz ausgeführten Ecke die Isnyer Abwehr überraschten und dadurch mit 0:1 in Führung gingen. Zu allem Übel musste auch das Isnyer Urgestein Björn Ludwig verletzungsbedingt vom Platz. Für ihn kam Egzon Kabashi ins Spiel, der die Offensive beleben sollte. Doch vor dem Halbzeitpfiff gelang der Isnyer Mannschaft keine nennenswerte Aktion mehr, die hätte zum Torerfolg führen können.

Nach dem Seitenwechsel stand nun eine deutlich mutigere Mannschaft auf dem Platz, die sich vermehrt in der gegnerischen Hälfte festsetzen konnte. Immer wieder war es der stark aufspielende Kabashi, welcher seine Mitspieler gekonnt in Szene setzte. In der 56. Minute erzielte Kabashi durch einen direkt verwandelten Freitstoß den Ausgleichstreffer zum 1:1. Kurz darauf wechselte der Trainer den verletzten Nils Bühler aus und für ihn kam Offensivspieler Ümit Avsar in die Partie. Dies war der Beginn einer starken Isnyer Phase, in der man den Gegner mehr und mehr unter Druck setzen konnte und auf den Siegtreffer drängte. Nach einem Standard konnten die Argentaler nicht entscheidend klären und Marc Ludwig ging energisch dazwischen und versenkte den Ball im Tor – doch der Schiedsrichter entschied auf Foulspiel. 

In der 83. Minute dann die Vorentscheidung als der Schiedsrichter nach einem Foulspiel im Sechzehner der Isnyer auf den Punkt zeigte. Zamarco nutzte diese Einladung eiskalt aus und brachte seine Mannschaft in Führung. Zu allem Überfluss erhielt Abwehrspieler Marc Ludwig aufgrund von heftigen Protesten die Gelb-Rote Karte und fehlte somit in der Schlussphase. Nun merkte man auch der Isnyer Mannschaft an, dass die Kräfte nachließen. Nichtsdestotrotz sah man eine disziplinierte und engagierte Mannschaft, welche die drohende Niederlage mit aller Kraft verhindern wollte. In der letzten Spielminute musste man dennoch das dritte Gegentor aus abseitsverdächtiger Position hinnehmen, als eine Flanke per Kopf verlängert wurde und der Argentaler Dominik Glaser seinen zweiten Treffer der Partie erzielte. 

Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rot Marc Ludwig (83.)

Tore: 0:1 und 1:3 Dominik Glaser  (28. + 90.), 1:1 Egzon Kabashi (56.), 1:2 Daniele Zamarco (83.)

Aufstellung: Jochen Klotz – Maximillian Petzel, Björn Ludwig (44. Egzon Kabashi), Adrian Bodenmüller, Luca Locher, Said Tarhan, Artan Gela (79. Demian Nagler), Marc Ludwig, Nico Schüle, Nils Bühler (59. Ümit Avsar) 

Trainer: Simon Stiller, Schiedsrichter: Dennis Wahl

Go to top